Über Zwischenbetrachtung

 

Scrollen, klicken, blättern, lesen – und kurz innehalten. Dinge Revue passieren lassen. Genauer hinsehen. Lose Enden zusammenführen. Erste Bilanzen ziehen. Und vorsichtig nach vorne blicken. Das ist die Kunst der Zwischenbetrachtung. Sie ist weniger großspurig als Eröffnungen oder Schlussworte, sie bringt eher beiläufig auf den Punkt, was im Moment wichtig und relevant ist. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern kann beherzt anreißen und informiert spekulieren. Und macht sich gerade dadurch zu einer reizvollen, schnellen Lektüre. In diesem Sinne sind die hier versammelten journalistischen Kurzformen zu verstehen. Sie sind Teil eines Projekt-Blogs, der in verschiedenen Lehrredaktionen mit dem Titel „Der Blog als journalistisches Medium“ am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen unter der Leitung von Dr. Anne Ulrich entsteht.

Im laufenden Sommersemester 2019 stehen zwei Themen im Mittelpunkt: Papier und Arbeit. Neue Beiträge gibt es ab Juni!

Im Sommersemester 2018 wurde bereits gebloggt über Helden, Haare und – ja! – Gespenster.

Dies Themen werden von den Studierenden aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln und in allen erdenklichen Formaten ‚zwischenbetrachtet‘. Viel Spaß bei der Lektüre!