Grüner Klecks Grünzeug

Moderne Mütter sind in einer Zwickmühle. Egal, wie sie sich entscheiden – sie werden gesellschaftlich bewertet. Wenn sie nach der Geburt in den Beruf zurückkehren, können sie als “Rabenmutter” abgestempelt werden. Stürzen sie sich hingegen mit Begeisterung in die Rolle der Mutter oder Hausfrau, sind sie eine “Gluckenmutter” oder eine “Latte-Macchiato-Mama”.

Wir wünschen uns den Beruf als Berufung, flexible Arbeitszeitmodelle und Sinnstiftung als Motivation bei der Arbeit – und das alles bei einem guten Gehalt. Ziemlicher Luxus, wenn man in die Arbeitswirklichkeit von Beschäftigten in der Textilindustrie in Mittel-, Ost- und Südost-Europa blickt. 

Die deutsche Gesellschaft wird immer älter und die Pflege immer anspruchsvoller. Es gibt aktuell 600.000 Beschäftigte in der Altenpflege – und trotzdem reden alle vom Pflegenotstand. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die Problematik, den Arbeitsalltag einer Pflegekraft und das Besondere dieses Berufes.

„Reproduzierbarkeit“ ist spätestens seit Walter Benjamin kein Fremdwort mehr. Durch den Druck, neue Technologien und spezielle Programme wird es immer einfacher, Papiere zu kopieren, manipulieren oder zu fälschen. Doch woran können Laien Fälschungen erkennen, wie werden falsche Dokumente von Experten untersucht und welche Fälschungstechniken gibt es?

Riesige Kunstwerke aus Papier füllen ganze Räume, während dehnbare Papierfiguren virale Hypes auslösen. Doch auch bei Werken, bei denen es weniger offensichtlich im Vordergrund steht, trägt das Papier stets zur Wirkung des jeweiligen Kunstwerks bei. 

Digitalisierung verändert alle Betriebsweisen, auch die der Unternehmenskommunikation. Nicht nur die interne, sondern auch die externe Kommunikation wird immer digitaler. Heißt das, dass das traditionelle Medium Papier keine entscheidende Rolle mehr in der digitalen Unternehmenskommunikation spielt?

Scherenschnitt ist eine besondere Kunstform, die von ihrem kulturellen Umfeld tief beeinflusst wird. So unterscheiden sich westliche und orientalische Scherenschnittkunst deutlich voneinander. Dies spiegelt nicht nur die Vorlieben und Meinungen der Künstler und Künstlerinnen wider, sondern vor allem die Unterschiede zwischen den beiden Kulturen.

Obwohl Miriam heute Ingenieurin werden kann und Jonas Erzieher, entscheiden sich die beiden meist immer noch für den Beruf des jeweils anderen. Junge Menschen werden in ihrer Berufswahl nach wie vor von klassischen Geschlechterklischees beeinflusst. Woran liegt das und wie können wir damit umgehen?

Die Initiative Rote Tasche legte im Jahr 2007 den Grundstein für die Einführung des Equal Pay Days in Deutschland. Damit soll auf den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen – den sogenannten Gender Pay Gap – aufmerksam gemacht werden. In Deutschland liegt dieser momentan bei 21 Prozent. Der Equal Pay Day bezeichnet den Tag im aktuellen Jahr, bis zu […]

Durch Zufall am Beginn einer vielversprechenden Karriere, am Anfang von etwas ganz Großem stehen: Was für viele Menschen wie ein unwirklicher „Plötzlich Prinzessin“-Traum klingt, ist für Thorsten Marth eines Tages die Wirklichkeit. Nur, dass das Krönchen ein Helm ist und Thorsten nicht über Nacht der Dauphin des fiktiven Kleinstaats Genovien wird, sondern eines Tages ungeplant […]

In „Die Sehnsucht des Vorlesers“ zieht uns Jean-Paul Didierlaurent mit großer Poesie und einer liebenswerten Geschichte in das Leben von Guylain Vignolles – einem unscheinbaren Mann, der sich in einem Vorort von Paris seine Wohnung mit einem Goldfisch teilt. 

Wir leben in einer digitalisierten Welt, in der alles vernetzt ist. Die alltäglichsten Dinge wie Kommunikation oder das Lesen eines Buches finden mittlerweile größtenteils über digitale Endgeräte statt. Doch verdrängen Smartphones, Tablets und Co. mit ihren Funktionen deren analoge Alternativen? 

4,58 Kilogramm Papier – seit über 13 Jahren schreibe ich Tagebuch. Dokumentieren, kommentieren und mit sich selbst kommunizieren. Tag für Tag, Gramm für Gramm wiegt mein Leben schwer in meinen Tagebüchern. Wie die Ringe eines Baumes, so wachse auch ich Jahr für Jahr, und produziere damit viel Papier. 

Es ist 16 Uhr an einem sonnigen Freitagnachmittag. Während der Großteil Deutschlands seine Sachen packt, das Büro oder den Arbeitsplatz verlässt und voller Vorfreude in den Feierabend und das Wochenende startet, geht es für Marco erst los mit der Arbeit: In weißem Hemd und schwarzer Hose poliert er Besteck und Gläser und deckt Tische ein: […]

Im Zeitalter der digitalen Kommunikation hält sich der handgeschriebene Brief wacker neben seiner nicht-analogen Konkurrenz alias WhatsApp, Email und Co.

„Geld wächst nicht auf Bäumen!“ Diesen Ausspruch dürfte wohl jeder von uns schon einmal gehört haben – sei es bei dem Versuch, bei unserer Bank einen Kreditvertrag zu bekommen oder beim zehnten Anlauf in Folge, ein paar Euro von einem genervten Freund auszuleihen. Doch woher kommt unser Papiergeld eigentlich? 

Es ist ein kleiner Laden im Herzen von München. Im Sommer bekommt man hier vor allem Eis, im Winter Crêpes und selbstgemachte Pralinen. Was die wenigsten auf den ersten Blick erkennen: Das Plaisir ist kein „normaler“ Eisladen. Steht ja auch schon auf dem Straßenschild: „Plaisir – das etwas andere Ladencafé“.

Verpackung ist Design, Geschichte und Zeitgeist. Von kunstvollen Bauhaus-Verpackungen, provisorischen Designs der DDR oder Zero-Waste Trends der letzten Jahre – Verpackung ist ein gesellschaftliches Phänomen, das sich immer wieder neu erfindet. Während Plastiktüten langsam aus Supermärkten verschwinden, wird auf Papier als nachhaltige Alternative gesetzt. 

Wer sich hin und wieder Romanverfilmungen ansieht kann sich oft diesen einen, berüchtigten Satz danach nicht verkneifen: „Also das Buch war irgendwie besser.“ Versuchen wir doch etwas Licht ins Dunkel zu bringen und zu klären, was die eigene Vorstellungskraft und das Eintauchen in fiktive Welten mit diesem Phänomen zu tun haben.

Ohne Salz würde der Mensch nicht überleben. Vor Jahrtausenden wurde der weiße Mineralstoff höher geschätzt als wertvolle Edelmetalle, heute ist er so günstig wie noch nie. Für die heutigen Salzbauern aus dem peruanischen Hochland stellt die Arbeit mit dem einst Weißen Gold der Inkas nur noch eine kleine Einnahmequelle dar.